Ein Besuch beim Tierarzt Teil 2

Wie du einen guten Tierarzt erkennst, haben wir bereits in einem Beitrag bechrieben. Doch wie läuft das sonst so beim Tierarzt? Wir berichten es dir.

Es gibt selten Hunde, die keine Angst vor dem Tierarzt haben. Dies ist sicherlich situationsbedingt. Wer geht schon gern zum Arzt? Der Hunde sollte daher das Gefühl „Tierarztbesuch“ möglichst entspannt empfinden. Dafür ist natürlich Training notwenig.

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Am besten beginnt man gleich mit dem Welpenalter (also, falls der Vierbeiner in diesem Alter bereits bei dir wohnt). Der Besuch sollte immer positiv verknüpft werden. Also solltest du deinem Hund diesen Ort schmackhaft machen. Geh am besten nicht nur zur Behandlung dort hin, sondern einfach auch mal bei einem Spaziergang. Leckereien darf dabei natürlich nicht fehlen. Lobe deinen Hund Vorort und gib ihm eine Menge Streicheleinheiten.

Vielleicht ist dein Tierarzt auch bereit einfach mal ohne Behandlung einen Termin zu bekommen. Frag doch einfach mal nach. Ihm liegt sicherlich auch etwas an einer guten Beziehung zu seinen Patienten. So kann dein Hund das Erlebnis Tierarzt positiv verknüpfen.

Außerdem solltet ihr auch sonst üben, dass der Hund sich überall berühren lässt. Der Tierarzt sollte sich Ohren, Maul, Pfoten usw. ohne Probleme anschauen können. Diese Übung dient auch dazu, dass du prüfen kannst, ob deinem Hund nichts fehlt. Denn du solltest selbst auch regelmäßig Kontrollen vornehmen.

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Was kannst du selbst kontrollieren?

Um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, solltest du deinen Hund regelmäßig anschauen. Um den richtigen Check von Kopf bis Pfote durchzuführen, haben wir für dich die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Ohren
Schau dir regelmäßig die Ohren deines Hundes an, Vorfall von innen. Sind Sie schmutzig, solltest du sie reinigen. Hier frag am besten einmal deinen Tierarzt, wie du das am besten anstellst. Du solltest auch an den Ohren riechen. Ein unangenehmer Geruch kann ein Alarmzeichen sein. Hängeohren sind übrigens besonders anfällig. Sei hier bitte noch gründlicher mit der Kontrolle.

Augen
Bei den Augen deines Hundes solltest du schauen, dass diese immer klar sind. Die Pupille sollte dunkel sein und die Bindehaut weiß. Findest du aber Rötungen oder Ausfluss vor, ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig.

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Maul
Das Optimum sind guter Geruch, weiße Zähne und rasantes Zahnfleisch. Sieht das Maul deines Hundes so aus, ist alles in Ordnung. Riecht er aber stark unangenehm aus dem Maul, hat viel Zahnstein oder Schwellungen am Zahnfleisch, ist auch das etwas, was dem Tierarzt gezeigt werden sollte. Am besten ist es, wenn du ab dem Welpenalter mit dem Zähneputzen anfängst. Ist der Hund daran gewöhnt, lässt er sich auch regelmäßig sein Maul reinigen.

Fell
Durch regelmäßige gelüftete kannst du Veränderungen feststellen. Bürste deinen Hund regelmäßig. Bei langem Fell sind zusätzlich noch weitere Pflege, sowie Frisörbesuche nötig. Stellst du fest, dass das Fell stumpf ist oder sogar kahle Stellen gebildet werden, stelle deinen Hund beim Türarzt vor. Hierfür kann es unterschiedlichste Ursachen haben.

Pfoten
Kontrolliere alle Ballen und die Zwischenräume deines Vierbeiners. Streife mit den Fingern alle stellen gründlich ab. Vergiss dabei die Krallen nicht. Die Pfoten sollten trocken und sauber sein, die Krallen nicht zu lang.

So nun bist du fit und kannst deinen Hund oder zukünftigen Vierbeiner genau untersuchen.

Auch wenn du nichts ungewöhnliches feststellen solltest, sind besuche beim Tierarzt Pflicht. Es gibt Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, die der Hund bekommen muss. Ist dein Hund schon etwas älter, solltest du das nicht vergessen. Denn Erkrankungen an Organen kann man gut behandeln, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.