Wintertipps für deinen Hund

Der Herbst war schon nass und grau. Nun kommt der Winter und bringt dazu auch noch Kälte. Damit ihr und eure Vierbeiner gut durch diese Jahreszeit kommt, haben wir heute 7 Wintertipps für euch.

Bevor wir bei dem kalten Wetter das Haus verlassen, schützen wir uns mit warmer Kleidung und rutschfesten Schuhen aus. Bestenfalls liegt auch noch Schnee auf den Straßen oder es ist einfach nass und feucht. Werden die Straßen geräumt, kommt das gute alte Streusalz auch zu Einsatz, um für uns das Gehen leichter und sicherer zu machen.

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Jedoch brauchen nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Hunde einiges an Vorbereitung, um das Spazierengehen im Winter genießen zu können. Zwar haben die Vierbeiner ein Fell, doch dieses reicht meist nicht als Schutz vor extremer Kälte. Daher sind hier die Tipps, wie ihr eure Hunde schützen könnt.

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1. Rutschgefahr

Ihr solltet eure Hunde draußen, in nicht eingezäunten Flächen äug jedenfalls an der Leine halten und sie nicht zu glatten Flächen führen. Denn dort besteht Rutsch- und somit auch Verletzungsgefahr.

2. Schnee fressen

Viele Hunde lieben es einfach mal ein bisschen Schnee zu fressen. Doch zu viel davon bekommt dem Magen deines Vierbeiners nicht. Außerdem können die vielen Schadstoffe im Schnee deinen Hund mit Krankheiten infizieren. Daher aufpassen und den Hund im Freien nicht zu viel Schnee fressen lassen.

3. Dunkelheit

Wenn ihr nachts oder bei Nebel unterwegs seid, ist es wichtig den Hund mit einem Reflektor auszustatten, da es ansonsten zu Unfällen mit Auto- oder Radfahrern kommen kann.

4. Extreme Kälte

Der Winter kann manchmal so richtig bitterkalt werden. Bitte setz eurem Hund keine extremen Kälte aus, da er ansonsten an Blasen- oder Nierenbeckenentzündung erkranken kann. Schneidet deshalb zur Winterzeit das Fell nicht zu kurz, damit es als natürlicher Schutz vor Kälte dient. Doch nicht jeder Hund hat ein so dickes Fell. Deshalb können manche Hunde zusätzlich mit Hunde-Kleidung ausgestattet werden. Achtet aber darauf, dass diese artgerecht, atmungsaktiv, wetterfest und nicht zu eng ist.

5. Bewegung im Freien

Raus an die frische Luft müsst ihr ja trotzdem. Seid im Freien unterwegs ist stдndige Bewegung wichtig. Nur so kann sich der Hund warmhalten. Achtet auf Anzeichen wie Zittern, um frühzeitig zu bemerken, wenn euer Hund friert. Ist dem Vierbeiner kalt, solltet ihr schnell den Heimweg antreten.

6. Hundepfoten schützen

Wie bereits erwähnt, wird oft Streusalz im Winter eingesetzt, damit wir Menschen vor Rutschgefährt geschützt sind. Doch schadet es den Hundepfoten und sollte daher besser nicht eingesetzt werden. Doch das können wir uns (außer vor der eigenen Tür vielleicht) nicht aussuchen.

Ward ihr mit eurem Hund länger spazieren, sollten danach seine Pfoten mit lauwarmen Wasser gereinigt werden. Anschließend sorgt das Einreiben mit Pfotencreme für die perfekte Regeneration. Zudem ist es empfehlenswert das Fell an den Pfoten kurz zu halten. Dort setzt sich ansonsten Straßensplitter fest und schmerzt deinem Hund beim Auftreten.

7. Futter

Ihr solltet im Winter auch darauf achten den Hund nicht zu überfüttern. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Säugetieren, haben Hunde im Winter keinen erhöhten Energiebedarf.